Sei wie ein Schwan

Sei wie ein Schwan im weißen Wasser
so gleite durch den Strom der Zeit
spür in den Wellen den Verfasser
des dunklen Rätsels Ewigkeit

hör in der Tiefe Rabenstimmen
fremder Gestalten Klagelaut
laß dich von Charons Brut umschwimmen
und fühl die kalte Schlangenhaut

schau in dir in die fernste Ferne
und bleibe immer nah bei dir
alleine in der Allzisterne
allein mit dir und mir und ihr.

So gleite lautlos durch die Weiten
des zeitgekrümmten Wellenraums
im Spiel der wirbelnden Gezeiten
im Innern deines Lebenstraums

Mutter

Ich schaue nicht
aus deinen Augen
doch du aus meinen
ohne es zu merken
um all die Lichter
einzusaugen
die Dunkelheit zum
Bild verstärken.

Ich bin aus dir
emporgestiegen
und lasse doch
fast nichts zurück.
Nur aus der Ferne
spürst du manchmal
den einen oder
andern Blick.