Eine gesunde Jugend in einem gesunden Land

Solange nicht geflucht wird und keine ungewöhnlichen Dekolletés Jugendliche gefährden, geht in den USA ziemlich viel. Wenn in Computerspielen das Blut ein wenig spritzt und Leute schon mal in ihre eigenen Därme eingewickelt werden, so ist das halb so wild und soll den Jugendschutz nicht interessieren – hingegen selbst sanfte Pornographie und unflätige Ausdrücke, das ist natürlich nichts für Jugendliche, und selbstverständlich sollten anständige Erwachsene solche abseitigen Geschmacklosigkeiten meiden und, wenn sie schon keine Heiligenbildchen sammeln, sich lieber Knarren an die Wände hängen als Abbildungen von Schweinereien.

Gericht kippt Killerspielgesetz

2 Antworten auf „Eine gesunde Jugend in einem gesunden Land

  1. Rosalix schreibt am 29.06.2011 um 21:02 Uhr:
    Das bestätigt doch nur, dass alle Vorurteile stimmen.
    Der Ami fickt nicht gern, er schießt lieber scharf;-)
    Spaß beibeite: Kennst Du die Serie True Blood? Auch amerikanisch, aber ziemlich deftig heftig. Dafür nicht mit der üblichen Doppelmoral.
    Die allerbesten Wünsche für dich !

    Lyriost schreibt am 30.06.2011 um 11:17 Uhr:
    Hallo, Rosalix,
    es ist ja wie immer: Aus den Staaten kommt viel Schrott und auch viel Gutes; man wundert sich, wie heterogen die amerikanische Kulturunkulturkultur ist. Und selbst RTL würde sich manchmal lohnen – wenn nur die Reklame nicht wäre. Aber die Serie kannte ich noch nicht. Werde mal reinschauen. Danke für den Tip. Der Trailer ist vielversprechend.

    Dir liebe Grüße
    Ly aus der Hauptstadt (demnächst aus der Provinz hinterm Wald) 😉

    Kuhmilchrockt schreibt am 17.07.2011 um 10:59 Uhr:
    True Blood: Jawoll!
    True Sperm: Auf keinen Fall!
    Bigotterie, olé!

    Lyriost schreibt am 18.07.2011 um 21:30 Uhr:
    Gott wäre wenn, dann bi und nicht bigott, auf jeden Fall. Bigotterie ist Symptom einer markanten Neurose.

    Gefällt 1 Person

  2. Geben es denn all die Theorien über den faschistoiden und über den militanten, gewaltbereiten Menschen/Mann nicht her? Nur bei unterdrückten Trieben, irgendwas muß spritzen, werden die häßlichen Beißhemmungen überwunden. Sexualität darf nicht normalisiert und normal ausgelebt werden, die Frau hat nur als Heilige oder Hure herzuhalten. Dann noch eine Knarre und das Versprechen eines Ordens, süß und ehrenvoll ist’s.
    Das ist nicht vorrangig amerikanisch, man hat hierzulande gewisse Traditionen und wir sehen eben, wohin das in Rußland führt. Wo man nicht umsonst endlich wieder die Gesetze befolgt: du sollst deine Frau nicht so schlagen, dass sie schwere Verletzungen davonträgt, alles andere ist aus Sicht der Religion und der Gesellschaft schwer in Ordnung. Was sollen denn die Knaben, zum Rumballern überredet und gezwungen, anderes tun, wenn der befreite, also unterdrückte, Freund-Feind sich unverschämterweise nicht beglückt zeigt, sondern gar noch wehrt?
    Was taten alle Armeen überall?
    Und warum sind diese Traditionen bei den Mächtigen wohl so beliebt?

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