Still sehen

Um uns klarzumachen, was wir unserm Gehirn abverlangen, wenn wir in einer Gemäldegalerie tatsächlich aufmerksam ein Bild betrachten, so wir das noch können, sollten wir uns mal für anderthalb Stunden vor eines setzen und dabei bedenken, daß wir ungefähr hundertdreißigtausend Bilder sehen, wenn wir einen durchschnittlichen Kinofilm anschauen – ohne die übliche Magnum- und Bacardi-Berieselung.

Eine Antwort auf „Still sehen

  1. Schlafblume schreibt am 26.02.2010 um 11:15 Uhr:
    So lange ein Gemälde anzuschauen wär für mich nur belastend der Geduld wegen, die ich dafür aufbringen müsste öÖ Es 10 Minuten zu betrachten und drüber nachdenken geht ja noch, aber anderthalb Stunden! Kein Wunder, wenn man da müde wird ^^

    Pelegrina schreibt am 26.02.2010 um 15:18 Uhr:
    Ich bin im Van Gogh Museum in das „Weizenfeld mit Raben“ gepurzelt und erst Stunden später wieder, wie aus einem Traum erwacht. Sensationell.

    Lyriost schreibt am 26.02.2010 um 21:50 Uhr:
    Ja, wer lang genug dabeibleibt, der dreht seinen eigenen Film; das Bild beginnt zu leben, und am Ende hat man das Gefühl, in einem Kino der anderen Art zu sitzen. Doch leider gelingt solches nicht immer, denn unser Gehirn ist wie ein Kleinkind, das ungeduldig an der Hand zerrt, weil es noch so viel zu erleben gibt. (Was aus der kindlichen Perspektive natürlich stimmt.)

    leo14 schreibt am 26.02.2010 um 21:54 Uhr:
    … und dann erst die vielen Bilder, die wir in unseren Köpfen haben ….

    leo

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