Eine Antwort auf „Meine Sicht auf den Highway

  1. Gretchen schreibt am 06.10.2009 um 23:28 Uhr:
    Toller Farb-Cocktail – mehr noch .. 😉

    Lyriost schreibt am 07.10.2009 um 00:04 Uhr:
    Gotisch-kathedralisch.

    Gretchen schreibt am 07.10.2009 um 21:40 Uhr:
    Deines Bildes Glanz würd‘ gern ich um eine zusätzliche Komposition bereichern wollen, wäre dies denn möglich:

    Aphrodite mit dem abgeschlagenen Haupte des Tychon-Monsters, dahinter Dein erhabenes Licht gotischer Mystik.

    Wunderbar.

    Grüße
    Gretchen

    Gretchen schreibt am 07.10.2009 um 22:33 Uhr:
    Plumpe Gestalten treten Blumen nieder, können küssen nicht, noch verstehen des Vogels süßen Ruf, fluchen allem zarten Geflecht und achten der Liebe Wort nicht …

    Gretchen schreibt am 08.10.2009 um 10:16 Uhr:
    Guten Morgen, Lyriost.

    „Meine Sicht auf den Highway“. Warum dieser Titel?

    Gruß
    Gretchen

    Lyriost schreibt am 08.10.2009 um 11:14 Uhr:
    „When the moon is a ghostly galleon, tossed upon the cloudy seas,
    When the road is a ribbon of moonlight over the purple moor
    A highwayman comes riding,
    Riding, riding,
    A highwayman comes riding, up to the old inn-door.“

    Gretchen schreibt am 08.10.2009 um 11:21 Uhr:
    und …

    “ …Over the cobbles he clatters and clangs in the dark inn-yard,
    He taps with his whip on the shutters, but all is locked and barred,
    He whistles a tune to the window, and who should be waiting there
    But the landlord’s black-eyed daughter
    Bess, the landlord’s daughter
    Plaiting a dark red love-knot into her long black hair“

    Gretchen schreibt am 08.10.2009 um 11:25 Uhr:
    Du bist so stumm heute morgen, Lyriost – oder lieg das vielleicht an mir?

    Ciao

    Gretchen

    Gretchen schreibt am 08.10.2009 um 11:28 Uhr:
    Verzeihung, „lieg(t)“ ..

    Lyriost schreibt am 08.10.2009 um 11:41 Uhr:
    Liebe Gretchen, psst, ich lausche dem Klang der Regentropfen auf dem Dach. Liebe Grüße

    Gretchen schreibt am 08.10.2009 um 13:21 Uhr:
    Du nimmst mich auf den Arm;-)

    Gretchen schreibt am 08.10.2009 um 13:37 Uhr:
    … aber ich hatte viel Spaß hier bei Dir, und Du bringst die Leute mit Deinen Arbeiten zum Nachdenken.
    Weiterhin viel Erfolg.
    Adieu.

    Mag Dich sehr
    Gretchen

    Gretchen schreibt am 15.10.2009 um 17:36 Uhr:
    Weißt Du, lieber Lyriost von wem und woraus diese beiden Versen sind – aber nicht schummeln?

    „… Glitzernd braust mit einem Male

    Regen auf die Dächer nieder.“

    Lyriost schreibt am 15.10.2009 um 17:52 Uhr:
    Ohne Schummeln klingt es nach frühem Goethe, mit Schummeln, na, du weißt es ja, aber darauf wär‘ ich nicht gekommen – schon weil der Regen zwar glitzert, aber nicht im eigentlichen Sinne farbig ist.

    Gretchen schreibt am 15.10.2009 um 18:19 Uhr:
    Ja, wir wissen es. Aber entschuldige in 13 meinen Flexionsfehler.

    Trakles Poesie mag ich auch; ich finde, daß er irgendwie in seinem Wesen als Künstler mit Egon Schiele eine gewisse Ähnlichkeit aufweiist: Von der Heuchelei angewidert …

    Lieb e Grüße an Dich
    Gretchen

    Gretchen schreibt am 15.10.2009 um 18:27 Uhr:
    „aufweist“, sorry.

    Verzeih, Lyriost. Aber offenbar benötige ich mehr Licht beim Schreiben. Mein Schreibtisch ist ein wenig lichtschwach. Werde gleich mal die Glühbirne austauschen.

    Gretchen

    Gretchen schreibt am 15.10.2009 um 19:44 Uhr:
    Magst Du Trakl, wenn ja, welches Gedicht von ihm findest Du besonders gelungen?

    LG

    Lyriost schreibt am 15.10.2009 um 22:34 Uhr:
    Liebe Gretchen, natürlich mag ich Trakl, wie mir viele aus dieser Hochzeit deutscher Lyrik besonders nahestehen. Dummerweise kann ich meine Trakl-Ausgabe nicht finden, in der alles angestrichen ist, was mir damals, als ich es erstmals las, besonders wichtig erschien. Ich weiß nur noch, daß es eine Taschenbuchausgabe in Dunkelviolett – oder „dunkelhelllila“? 😉 – war. Ich werde dir berichten, wenn ich sie gefunden habe. Ich erinnere mich vage an eine Szene im Wald, ein sterbendes Tier und eine Fülle von ungewöhnlichen Farbmetaphern.

    Herbstlich herzlich
    Ly

    Gretchen schreibt am 16.10.2009 um 08:39 Uhr:
    Guten Morgen, Lyriost. Danke. Bin gespannt darauf, obgleich es ein trauriges Thema zu sein scheint.

    Dir liebe Grüße, und mach es Dir gemütlich.

    Gretchen

    Lyriost schreibt am 20.10.2009 um 23:48 Uhr:
    Liebe Gretchen, ich habe das Buch und das Gedicht wiedergefunden:

    Herbstseele (2. Fassung)

    Jägerruf und Blutgebell;
    Hinter Kreuz und braunem Hügel
    Blindet sacht der Weiherspiegel,
    Schreit der Habicht hart und hell.

    Über Stoppelfeld und Pfad
    Banget schon ein schwarzes Schweigen;
    Reiner Himmel in den Zweigen;
    Nur der Bach rinnt still und stad.

    Bald entgleitet Fisch und Wild.
    Blaue Seele, dunkles Wandern
    Schied uns bald von Lieben, Andern.
    Abend wechselt Sinn und Bild.

    Rechten Lebens Brot und Wein,
    Gott in deine milden Hände
    Legt der Mensch das dunkle Ende,
    Alle Schuld und rote Pein.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.