Kriminalromane

Das Überhandnehmen von Kriminalromanen in der zeitgenössischen Literatur spätestens seit Umberto Ecos »Der Name der Rose« ist nicht nur ein Zeichen für die zunehmende Erwartung der Leser, die durch Fernsehen und Kino geprägten Spannungsbögen auch in Büchern wiederzufinden, es ist auch eine Folge der allgemein wachsenden Einsicht, daß die Geschichte der Menschheit, allgemeines Hauen und Stechen, das schöpferisch-zerstörerische Wirbeln der Aggressionen, sich gut durch Mord und Totschlag exemplifizieren läßt: Menschheitsgeschichte als Kriminalgeschichte.

Eine Antwort auf „Kriminalromane

  1. Pete schreibt am 21.05.2008 um 22:42 Uhr:
    Salü Lyriost
    Ich sage ja immer: Die Menschheitsgeschichte ist Kriegsgeschichte!
    Wobei ich tatsächlich „Kriminalgeschichte“ nicht ausschliessen möchte.
    Es grüsst Pete, Geschichtsfan

    sternenschein schreibt am 03.06.2008 um 03:42 Uhr:
    Das Schwarzbuch der Menschheitsgeschichte ist voll davon.
    Verstehe aber nicht ganz, wieso die Menschheit dann auch noch erfundene Kriminal und Gewaltgeschichten zusätzlich lesen und vor allem anschauen muss.
    Genügt ihnen denn die Wirklichkeit nicht schon, sind sie denn so blutrünstig?
    Wobei dann durch dieses gedachte Kriminalfälle schauen, das Gefühl der Gefährdung die Ängste ansteigen lässt.
    Aber so etwas kann wohl nur einer sagen, der kein Kriminalromanleser ist.
    Liebe Grüsse

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