»Sommerhaus, später«

Etwas stört mich an diesem hochgelobten Erzählungsbüchlein von Judith Hermann. Vielleicht ist es das: Hier wird das Leben – durchaus kunstvoll – in atmosphärisch dichte Langeweile aufgelöst. Und es löst sich tatsächlich auf wie Zucker in einer Tasse Tee.

Wenn dies, wie gesagt wird (»Der Sound einer neuen Generation« – Karasek), tatsächlich Ausdruck eines dahinterliegenden Paradigmenwechsels sein sollte, dann gehen wir ärmlichen Zeiten entgegen: das Leben als minimalistischer Manierismus.

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