Schrift und Rede

Bei »Schrift und Rede«, dem sicherlich fachlich fundiertesten Forum der Gegner der Rechtschreibreform, wo die Unsinnigkeiten dieser unsäglichen Schriftverhunzung gnadenlos ans Licht gezerrt werden, ist es leider so wie überall, wo Gesinnungssympathisanten unter sich bleiben wollen: Kritiker werden rausgedrängt und auf undemokratische Art und Weise ausgeschlossen, denn man möchte unter sich bleiben. Nicht die Leser sollen entscheiden, ob ein Diskussionsbeitrag erhellend ist oder nicht, die Redaktion tut das für sie und greift zensierend ein, indem sie mißliebige Diskussionsbeiträge mit fadenscheinigen Begründungen oder einfach so kurzerhand löscht.

Das ist undemokratisch und kurzsichtig und schadet dem Anliegen dieses wichtigen Forums.

Wie jeder an meinen schriftlichen Äußerungen und an meinen Wortmeldungen sehen kann, gehöre ich nicht zu den Anhängern des Neuschriebs, bin also keiner von denen, die dort herausgedrängt werden. Aber man sollte auch dann auf undemokratische Verhaltensweisen hinweisen, wenn man nicht selbst betroffen ist.

Bei allem Einsatz für die richtige Schreibung von Wörtern darf eines nicht vergessen werden: Noch wichtiger als das rechte Schreiben ist das unzensierte Recht zu schreiben.

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