Richtig und falsch

Jeder hat das Recht, sich für sich selbst zum Papst zu ernennen. Auch hat jeder das Recht, aus dieser Selbsternennung für sich ebenso wie der römische Papst Unfehlbarkeit abzuleiten, mit welcher Begründung auch immer.

Aber niemand hat das Recht, diesen subjektiven Unfehlbarkeitsanspruch im Gespräch mit anderen geltend zu machen und den Geltungsbereich der Unfehlbarkeit auf diese anderen auszudehnen.

Ob etwas falsch oder richtig ist, was einer sagt, zeigt sich erst, wenn frei darüber geredet werden kann, was er sagt. Manchmal zeigt sich bei einem offenen Gespräch, was richtig ist und was falsch, manchmal aber auch nur, daß es kein Richtig oder Falsch gibt, sondern nur unterschiedliche Interessen und die zugehörigen Meinungen.

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