Ambrosia

Ambrosia (griech.: Aμβροσία, Unsterblichkeit), das ist die Speise und Salbe griechischer Götter. Neben dem Nektar verdanken die Götter der Griechen ihre Unsterblichkeit der Ambrosia. Tauben brachten dem Zeus die Ambrosia, aber auch die Götterlieblinge unter den Menschen bekamen etwas von dem reinen Stoff ab, unter anderen Tantalos, Äneas und Achill.

Antike Ärzte gaben in der Folge verschiedenen Lebenselixiren und Schönheitsmitteln den Namen Ambrosia. Bei Homer heißt alles, was die Götter besitzen oder was zu ihrer Persönlichkeit gehört, »ambrosisch«.

Für uns späte Götterbegünstigte bleibt aber leider nur Ambrosia artemisiifolia, eine stark allergene Pflanze, deren Population gerade dabei ist, sich in Mitteleuropa auszubreiten, diesmal aber nicht durch Tauben, sondern mehr als blinde Passagiere auf Autoreifen.

Spätestens wenn wir mit roten Augen und dicken Nasen durch die Gegend laufen, wird uns wieder mal bewußt werden, daß so manches Göttergeschenk eher der Belustigung der Götter dient als der Beglückung der Menschen.

Trotzdem wird keiner mit Tantalos tauschen wollen.

Vom Ego

Nirgendwo läuft das (eigene) Ego so so sehr zur Hochform auf wie bei der Jagd auf das Ego (der andern). Und nicht nur das der andern. Wenn man sieht, mit welcher Inbrunst manche sich selbst geißeln und erniedrigen, dann bekommt man ein Gefühl für die egozentrische Selbstüberschätzung, die dahintersteckt.

Kindersicherungen

Wenn du mal wieder fast verzweifelst beim vierzehnten Versuch, eine mit Kindersicherung ausgestattete Chemikalienflasche zu öffnen, mach dir klar, daß die Lösung ganz einfach ist: Du brauchst nur dein Kind oder eines aus der Nachbarschaft um Hilfe zu bitten.