Vom Perlensticken

Allein auf dem Feld
ohne sich allein
mit sich und den
wortlosen Wolken
das Gefühl
in den Kohl gewühlt
als wäre alles
nicht wahr.

Wären da nicht
die Spuren
auf den Wangen.

Bis sich die
Tränen kreuzen
im Schweigen
tickt schwer
so manche
Nachtsekunde
Stunde um Stunde
gemeinsam allein.

Wären da nicht
die Spuren
auf den Wangen.

Wenn sich die
Tränen kreuzen
über den Perlen
ist der Fisch
vom Haken frei
und schwimmt davon
in die Nacht.
In den Tag.

Wären da nicht
die Spuren
auf den Wangen.

Und in den
Herzen

Eine Antwort auf „Vom Perlensticken

  1. chero schreibt am 26.05.2005 um 11:33 Uhr:
    Spuren, überall …

    DarkHoneyLady schreibt am 26.05.2005 um 12:28 Uhr:
    Dem einen wird die Haut abgezogen, bei noch zuckendem Leib, der andere schwimmt mit einer tiefen Wunde erstmal ins Freie…Perlen, Mutter, Perlmutt, auch Schuppen schimmern so…

    Lyriost schreibt am 26.05.2005 um 12:40 Uhr:
    … und manchmal findet man in einem Fisch eine Perle.

    DarkHoneyLady schreibt am 26.05.2005 um 13:06 Uhr:
    Selten genug. Aber wenn, dann spucken die wohl auch manche freiwillig aus, sonst bleibt nur die Entscheidung zwischen dem Gewinn der Perle um den eventuellen Preis des Fisches…

    chero schreibt am 26.05.2005 um 13:28 Uhr:
    Lasst mir bloß den Fisch in Ruh …

    enne schreibt am 26.05.2005 um 13:58 Uhr:
    ….er stinkt vom kopfe her.

    Lyriost schreibt am 26.05.2005 um 14:01 Uhr:
    … aber erst wenn er tot ist.

    enne schreibt am 26.05.2005 um 14:06 Uhr:
    ist er nicht, nicht wahr? ist er doch nicht.

    Lyriost schreibt am 26.05.2005 um 14:10 Uhr:
    Man weiß es nicht genau. Für manche Glück.

    enne schreibt am 26.05.2005 um 14:12 Uhr:
    das launische, leichte mädchen namens glück.
    zitieren
    Lyriost schreibt am 26.05.2005 um 14:19 Uhr:
    Wohl dem, der keine Schwäche für leichte Mädchen hat …

    enne schreibt am 26.05.2005 um 14:22 Uhr:
    und vielleicht packen wir auch noch hinzu:

    wohl dem mädchen, das keine schwäche für leichtes glück hat…

    Lyriost schreibt am 26.05.2005 um 14:26 Uhr:
    Ja, die Schwächen schwächen uns, aber was wären wir ohne sie? Zufriedene Unmenschen?

    enne schreibt am 26.05.2005 um 14:31 Uhr:
    vielleicht sowas, ja. oder abge-schwächte menschen.

    ich habe 1 schwäche für schwächen. und es ist bisweilen sehr stark, sich schwach fühlen zu dürfen. nicht passives ge-schwächtsein, aktiv schwachsein.

    zufriedenheit ist 1 besucher, wie ich glaube. wenns ihr zu gemütlich wird,verreist sie gern erneut. wenn man es ihr erlaubt, kehrt sie eventuell gern wieder ein. irgendwann.

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