Im Versteck

Da ist kein Lärm
wo Wunden tropfen
und wer nicht hören will
sieht keine Träne.

Man stirbt nicht dran
so leicht fließt keiner aus
und wer in Fernen blickt
fühlt nicht mal Schmerz.

Nur manchmal wird er wach
wenn ihn im Dunkeln Blicke streifen
dann spürt er
auf der Brust den Schutt
verglühter Tage
und plötzlich
zittert seine Hand
und tastet
nach dem Riegel.

Und morgens wäscht er Rost
von seinen Fingern.

Mit Seife spart er nicht

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